Harmonie und Disharmonie in Bezug auf Gesundheit und Krankheit - Renate Marik

Was bedeutet Harmonie? Das Wort kommt aus dem altgriechischen und bedeutet „Ebenmaß“, allgemein betrachtet können wir auch sagen die Übereinstimmung, Eintracht, Einklang. Im Gegensatz dazu die Disharmonie, wo wir auch sagen können, es besteht eben KEIN Einklang, oder KEIN KLANG.

 

Es ist eine naturbedingte Gesetzmäßigkeit, dass wir nach Harmonie streben. Dies zeigt auch ein Beispiel aus der Physik: Befinden sich zwei baugleiche Pendeluhren in einem Raum und werden diese unterschiedlich angestellt, so dauert es nur einige Tage, bis beide im gleichen Takt schlagen. Unser natürliches Harmoniebedürfnis beweist sich auch dadurch: Halten sich mehrere Menschen über einige Tage in einem Raum auf, schlagen ihre Herzen im selben Takt.

 

Wir sehen also, alles beginnt mit KLANG. Und wenn alles mit Klang beginnt, so auch unsere Gesundheit. Wir sagen ja auch, wenn wir uns gut fühlen: Ich bin in Harmonie mit mir! Und wenn wir uns mit anderen gut verstehen, sagen wir: Wir harmonieren miteinander.

 

Mit uns selbst und unserem Umfeld in Harmonie zu sein, ist also sehr wichtig und richtig für uns. Das spiegelt sich dann auch in unserem Äußeren wider. Wenn wir in Harmonie sind, strahlen unsere Haut und unsere Augen, sind wir uns selbst oder anderen gram, also in Disharmonie, graben sich die Fältchen, die sonst gar nicht sichtbar sind, in unsere Haut ein.

 

Warum sind wir dann aber nicht nur in Harmonie, wenn es uns doch strahlend und gesund macht?

Das liegt daran, dass wir mit unseren 5 Sinnen alles wahrnehmen, was in und um uns herum passiert. Unser Verstand bewertet es dann als positiv oder negativ und legt es sozusagen im Ordner „emotionale Ebene“ ab und von dort werden sie in unserem Unterbewusstsein gespeichert. Das Unterbewusstsein speichert alle Erfahrungen und Geschehnisse des Lebens, egal ob Gerüche, Gesten, Worte, Stimmen, Empfindungen etc. Das Unterbewusstsein funktioniert wie eine Videokamera, die unentwegt Tag und Nacht läuft und alles aufzeichnet. Alle Geschehnisse werden auf Datenträger aufgezeichnet, beschriftet und im Archiv abgelegt. Dabei wird vieles aufgezeichnet, was das Tagesbewusstsein überhaupt nicht registriert. Ergibt sich nun eine ähnliche Situation, spüren wir das als eine Emotion, die wir schon kennen.

 

Daraus ergibt sich

1.Es gibt einen feinstofflichen Körper, in dem alle Emotionen abgespeichert sind

2.Dieser emotionale Bereich befindet sich zwischen unserem physischen Nabel und dem spirituellen Auge, das sich in der Mitte der Stirn ca. 2 cm oberhalb der Nasenwurzel befindet

3.Durch diese 2 Punkte fließen die 22 wichtigsten, von insgesamt 72.000 Nadis, das sind Energielinien. Und in diesen 22 sind alle emotionalen Blockaden gespeichert.

4.Diese Blockaden können nun durch verschiedene Methoden aufgehoben werden. Wir hier beschäftigen uns mit der Beseitigung durch Vibration und Klang mittels des Tönens von Silben. Tönen wir regelmäßig, können wir scheinbar mühelos die innere Harmonie wieder herstellen, und zwar ohne negative Begleiterscheinungen, weil wir die Vergangenheit weder BEarbeiten noch VERarbeiten

5.Durch das regelmäßige Tönen können wir die im Unterbewusstsein gespeicherten alten Emotionen, Verletzungen, Blockaden und negativen Gedankenmuster auslöschen.

6.Und die beste Wirkung erzielen wir, wenn wir in unserem eigenen Grundton tönen.

 

Die moderne Wissenschaft hat entdeckt, was die Veden mit dem Wissen über Nada Brahma schon seit Jahrtausenden wussten, dass wir ein Mikrokosmos im Makrokosmos sind, wie auch unsere Zellen ein Mikrokosmos in unserem „Makrokosmos“ Körper sind.

Es wurde entdeckt, dass die menschlichen Zellen in einem bestimmten Klangmuster schwingen – wie ein unvorstellbar riesiges Orchester. Und dass gesunde Zellen harmonische und kranke Zellen disharmonische Töne von sich geben. Schwingen unsere Zellen in Harmonie, so fühlen wir uns in unserer Mitte, sind ausgeglichen, vital, leistungsfähig und erfahren unser Leben als „stimmig“. Ist jedoch Disharmonie in unseren Zellen vorherrschend, so sind wir im wahrsten Sinne des Wortes „verstimmt“, Krankheiten finden dadurch einen idealen Nährboden und manifestieren sich je nach persönlicher Schwachstelle.

 

Nada Brahma sagt ganz klar:

1.Harmonie ist gesundheitsfördernd, Disharmonie fördert Krankheit

2.Wir können davon ausgehen, dass jede Krankheit durch Disharmonie in den Zellen begründet ist und

3.Wir unsere Selbstheilkraft wecken, indem wir die Harmonie in unseren Zellen wieder herstellen.

 

 

Renate Marik
Ayurveda Praxis Klosterneuburg

www.ayurveda-klosterneuburg.at
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