Materie, Jörg PULS

Zu belebter wie zu unbelebter Natur sagen wir Materie. Materialisierung ist die Verfestigung von Strukturen hervorgerufen durch Bindungskräfte (Gravitation=Anziehung) der Elementarteilchen in Molekülen und Atomen. Erfasst werden die daraus entstehenden Formen durch unsere Sinne.

Diese Sinne sind jedoch (besonders die Augen) gemacht um schnell äußere Formen auf persönliche Überlebensmöglichkeiten hin dechiffrieren zu können.

Die innere Materiestruktur bleibt unseren Sinnen, bzw. der limbischen -und neokortikalen Aufbereitung von Primärinformationen verschlossen.

Dennoch gilt in der Beziehung von Individuum und Umwelt das Resonanzgesetz, welche eine tiefere, oft Intuition genannte Schwingungserfassung, bzw. Deutung ermöglicht.

Denn auch das scheinbar Feste besteht in erster Linie aus „beschwingtem“, also energetisiertem Raum, hervorgerufen durch die Schwingungen der Protonen, Neutronen und Elektronen.

Die Eigenschwingung eines Körpers entscheidet über die spezifische Konsistenz und macht valide Aussagen über sein Gemeintsein möglich. Die Schwingung beschreibt also seine Funktion und damit seinen Platz im großen Ganzen des sich immer aus sich selbst heraus schöpfenden Seins.

Schwingungen offenbaren immer eine Information über die sie bewegende Energie und Informationen über Struktur, Form und Funktion des durch sie gestalteten materiellen Körpers und beschreibt somit den ihr innewohnenden Anteil am grossen Ganzen des sich selbst Transformierenden

Je tiefer das Elektronenmikroskop in Materie vordringt, desto grösser die „Raumerfahrung“, ähnlich wie bei der Berechnung des astronomischen Raumes. Die griechische Erkenntnis „Wie Oben so Unten“ versucht dies zu verdeutlichen .

Aber wenn Oben wie Unten ist, dann kann es kein „Oben“ und „Unten“ sondern nur ein „da“ und „so“ also ein Überall geben.

Materie dient somit der Manifestation und dem prozesshaften Geschehen von Werden, Sein und Vergehen und auf diesem Planeten ,

also dem was wir gemeinhin Leben nennen.

Materie ist Werkstoff und in belebter Natur damit Bühne für das Kreativ-Kreatürliche, des Lebendigen also.    

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