Tonhöhen am Körper, Brigitte Landl

Tonhöhen am Körper

Was verbirgt sich hinter dem Wort „Emotion“? Der lateinische Begriff „emovere“ bedeutet „aus einer Position herausbewegen“. In unserem Sprachgebrauch sagen wir etwas „bewegt“ uns und meinen ein Gefühl oder Jemand ist nicht „aus der Ruhe zu bringen“ und meinen, dass er kaum zu Emotionen neigt.

Eine Emotion ist also ein Zustand der Unruhe. Wir wissen bereits, dass unsere Körperbewusstseinspunkte Emotionen anzeigen. Folglich muss es auch einen Körperbewusstseinspunkt für „Ruhe und Geborgenheit“ geben. Im NadaBrahma kennen wir diesen Ruhepunkt. Es ist das Nabelzentrum oder auch Sonnengeflecht genannt. Es besteht aus feinstem Nervengewebe. 72.000 Nadis (Energiebahnen) haben hier ihren Ursprung, hier ist das Zentrum unseres Lebensfeuers, unserer Lebenskraft. Hier vereinigen sich „NA“ und „DA“ – Atem und Feuer. Hier ist der Ursprung des schöpferischen Prinzips. Konzentration und Ruhe sind die Voraussetzung für Kreativität (Schöpfung).

Vemu Mukunda entdeckte, dass das Klangbild einer Persönlichkeit umso klarer war, je entspannter und ruhiger die Testperson war. Dann kristallisierte sich auch deutlich ein Grundton aus der Tongruppe heraus. Unser individueller Grundton ist der Ton, der zum Nabelzentrum gehört. Das Zentrum geistiger Ruhe liegt eine Oktave höher im Bereich der Stirnmitte. Unser „spirituelles Auge“ ist Zentrum der Glückseligkeit, der tiefen Meditation, des Loslassens. Ein weiterer Körperbewusstseinspunkt liegt fünf Töne über dem Grundton (Nabel). Die Quinte – das spirituelle Herz am unteren Ende des Brustbeins. Hier liegt die tiefe innere Freude.

Nach der Philosophie des NadaBrahma ist unser Körper in drei Oktaven eingeteilt. Unsere Emotionen liegen im mittleren Bereich unseres Körpers, vom Nabel aufwärts bis zur Stirnmitte. Eine Oktave untergliedert sich in zwölf Halbtonschritte denen zwölf Körperbewusstseinspunkte und zwölf Hauptemotionen zugeordnet sind. Dazwischen liegen weitere 22 emotionale Befindlichkeiten. Um die körperlichen und emotionalen Zuordnungen darzustellen, werden die in Indien üblichen Tonsilben verwendet.

SA = NABEL = ENTSPANNTE RUHE

PA = SPIRIT. HERZ = FREUDIGE KRAFT

SA = SPIRIT. AUGE = GEISTIGE RUHE

Auf Grund des Zusammenhangs von Stimme, Emotion und Körper haben diese Töne eine besonders intensive Wirkung wenn man in seinem eigenen Grundton „tönt“. Somit können Töne individuell und gezielt auch therapeutisch eingesetzt werden.

Brigitte Landl

Dipl. Burnout-Prophylaxe-Trainerin

Lebensfeuer®Professional

Stimmanalytikerin

www.blickpunktstimme.at

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